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Friday, February 27th 2009, 3:59pm

Autist stört Polizist

Weil ein Polizist vor dem Kauf seiner Eigentumswohnung nicht über ein in direkter Nachbarschaft lebendes autistisches Kind informiert wurde, klagte er nun auf Kürzung um 12 500 Euro (10 %) des Kaufpreises. Der Essener Polizist habe in einer kleinen ländlichen Gemeinde seine Ruhe genießen wollen, um von seinem stressigen Job abzuschalten. Daran allerdings sei er durch das stundenlang kreischende und schreiende Kind gehindert worden.

Stellt ein behindertes Kind tatsächlich einen "Sachmangel" dar, der lt. Gesetz beim Erwerb einer Immobilie nicht verschwiegen werden darf?

Wären Sie RichterIn gewesen, wie hätten Sie entschieden?

Kennen Sie ähnlich gelagerte Fälle?