ZUTATEN (4-6 Personen): 400 g Schweinebauch oder Kasseler, 3 Zwiebeln, 1,5 kg Steckrüben, 750 g Kartoffeln 1 EL Keimöl, 1 l Wasser, 3 EL Brühe (Instant), 3-4 EL Majoran, 3 kleine Birnen, Salz, Pfeffer.
ZUBEREITUNG: Fleisch in Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Steckrüben und Kartoffeln schälen, waschen und in große Würfel schneiden. Die Fleischstücke im heißen Keimöl anbraten. Zwiebeln dazugeben und bräunen lassen. Steckrüben und Kartoffeln zufügen. 1 l Wasser dazugießen, aufkochen und Brühe einstreuen. Majoran zufügen und alles 15 Min. bei schwacher Hitze garen. Birnen waschen, halbieren und die Kerngehäuse entfernen. Birnenhälften in Spalten schneiden, in den Topf geben und 5 Min garen lassen. Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken.
ANMERKUNG: Berüchtigt war der sogenannte "Steckrübenwinter" 1917/1918, gegen Ende des 1. Weltkrieges. Die Versorgungslage der deutschen Bevölkerung war katastrophal; was es noch gab, waren Steckrüben. So hätte ein Speisezettel damals aussehen können: morgens - Steckrübensuppe, mittags - Koteletts von Steckrüben, abends - Kuchen von Steckrüben, natürlich alles ohne den geringsten Fettanteil. Schließlich gab es nicht einmal mehr Steckrüben, auch Kohlrüben genannt. All dies brachte den Steckrüben einen nachhaltig schlechten Ruf ein. Inzwischen jedoch nimmt ihre Beliebtheit wieder zu, da sie ernährungsphysiologisch sehr wertvoll ist.